Die „Easy Rail“ (hinten) und die „Club Rail“ (vorne) bei einer Schnupperfahrt am Warndt Weekend 2010.

Rechts die Trommlergruppe der „Enfants du Charbon“ (Freilichtschauspiel ‚Kinder der Kohle’ an den beiden letzten August-Wochenenden auf dem Carreau Wendel).

Weltkulturerbe Völklinger Hütte bei Nacht; Bild: Wolfgang Lorenz

Verein zur Förderung des Warndt-Tourismus (VFWT) e. V.
Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Verein zur Förderung des Warndt-Tourismus (VFWT). Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt der Verein den Namenszusatz e. V.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Großrosseln.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Völklingen.

§ 2 Zweck

(1) Der Verein dient der Förderung des Tourismus im Warndt, u. A. des Schienen­tourismus unter Einbeziehung der Strecke der Warndt- und Rosseltalbahn.

(2) Der Verein kann dem Tourismus dienende Betriebseinrichtungen errichten oder sich an solchen beteiligen.

(3) Dabei wird der Verein mit Vereinen, Unternehmen und Personen, die ähnliche oder gleich gelagerte Zwecke verfolgen, nach Möglichkeit zusammenarbeiten.

§ 3 Zuwendungen und Vergütungen

(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Vereinsmitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

(2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

§ 4 Finanzmittel

(1) Die Finanzmittel des Vereins werden durch Mitgliedsbeiträge, Zuwendungen und Ein-nahmen der vereinseigenen Betriebseinrichtungen aufgebracht.

(2) Die Zuwendungen sollen aufgebracht werden durch
a) Beiträge fördernder Mitglieder,
b) Geld- und Sachspenden,
c) öffentliche Fördermittel.

(3) Das Vereinsvermögen ist ausschließlich zur Erfüllung der Vereinszwecke zu verwenden.

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat ordentliche und fördernde Mitglieder. Mitglied kann jede juristische und natürliche Person sein.

(2) Ordentliche Mitglieder sind die Gründerinnen und Gründer des Vereins.

(3) Als ordentliche Mitglieder können natürliche oder juristische Personen aufgenommen werden, die den Zielen des Vereins im besonderen Maße zu dienen vermögen.

(4) Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die bereit sind, die Vereinszwecke ideell und materiell zu unterstützen.

(5) Die ordentliche Mitgliedschaft wird auf Antrag durch Aufnahme­beschluss des Vorstandes nach § 5 (3), die fördernde Mitgliedschaft auf Antrag durch Aufnahme­beschluss des Vorstandes nach Zahlung eines von der Mitglieder­versammlung in einer bestimmten Mindesthöhe festgesetzten Geldbetrages erworben.

(6) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt und Ausschluss. Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes und bedarf einer Mehrheit von wenigstens zwei Drittel der Stimmen. Ausschlussgründe sind insbesondere ein Beitragsrückstand von mehr als sechs Monaten und satzungswidriges oder vereinsschädigendes Verhalten. Für den Austritt aus dem Verein gilt eine Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Für ordentliche Mitglieder ist der Austritt im ersten Jahr des Erwerbs der Mitgliedschaft ausgeschlossen.

(7) Die Rechte und Pflichten der Mitglieder ergeben sich aus dem Zweck und der Satzung des Vereins.

§ 6 Organe

(1) Organe des Vereins sind die Mitglieder­versammlung, der Vorstand und der Beirat.

(2) Die Mitglieder der Organe sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.

(3) Die Mitglieder des Vorstandes haben keinen Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Auslagen.

§ 7 Geschäftsführung

(1) Der Verein kann zur Führung der laufenden Geschäfte einen oder mehrere Geschäfts­führer / eine oder mehrere Geschäftsführerinnen einsetzen.

(2) Die Einsetzung erfolgt durch den Vorstand, der in einem Geschäftsführer­dienstvertrag die Rechte und Pflichten der Geschäfts­führung und die Vertretungsbefugnisse regelt.

(3) Ist kein Geschäftsführer / keine Geschäftsführerin eingesetzt, werden diese Aufgaben vom geschäfts­führenden Vorstand des Vereins ausgeübt.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitglieder­versammlung wird jährlich einmal abgehalten; die außerordentliche, wenn mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies unter Angabe der Gründe verlangt oder der Vorstand dies für erforderlich hält.

(2) Die Mitglieder­versammlung wird durch den Vorstand durch schriftliche Benachrichtigung der ordentlichen Mitglieder mit einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung einberufen. Eine elektronische Benachrichtigung (E-Mail) ist zulässig.

(3) Den Vorsitz der Mitglieder­versammlung führt die Vorsitzende / der Vorsitzende des Vorstandes oder einer seiner Stellvertreter / eine seiner Stellvertreterinnen.

(4) Die ordentliche Mitglieder­versammlung ist insbesondere zuständig für die
a) Entgegennahme des Jahresberichts,
b) Prüfung und Genehmigung der Jahresrechnung,
c) Beschlussfassung über den Vereinshaushalt,
d) Beschlussfassung über die Mitgliedsbeiträge (ordentliche und fördernde Mitglieder),
e) Festlegung der Zahl der Beisitzer / Beisitzerinnen
f) Wahl der Mitglieder des Vorstandes, des Protokollführers / der Protokollführerin und der beiden Kassenprüfer / Kassenprüferinnen,
g) Entlastung der Vorstandsmitglieder,
h) Festlegung der Zweckverwirklichung,
i) Satzungsänderung,
j) Mitwirkung bei Entscheidungen nach § 11.

(5) Die Mitglieder­versammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der erschienenen Mitglieder, wenn die Satzung oder zwingende gesetzliche Gründe nichts anderes vorschreiben. Die Vertretung eines Mitgliedes durch ein anderes Mitglied ist mit schriftlicher Stimmenübertragung zulässig. Vertretene Mitglieder gelten als erschienene Mitglieder. Stimmberechtigt sind ordentliche und fördernde Mitglieder.

(6) Über die Mitglieder­versammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die die Versammlungsleiterin / der Versammlungsleiter und der / die von der Mitglieder­versammlung zu Beginn gewählte Protokollführer / Protokollführerin unterzeichnen.

§ 9 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand. Der geschäfts­führende Vorstand besteht aus dem / der Vorsitzenden und zwei Stellvertretern / Stellvertreterinnen. Der erste Stellvertreter / die erste Stellvertreterin ist für das Marketing zuständig. Der zweite Stellvertreter / die zweite Stellvertreterin hat die Aufgabe des Schatzmeisters / der Schatzmeisterin. Der erweiterte Vorstand besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstands und mindestens 3 Beisitzern / Beisitzerinnen.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist zulässig.

(3) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands werden in einzelner Abstimmung ge-wählt. Die Mitglieder des erweiterten Vorstands (Beisitzer) werden kumulativ gewählt. Dabei entscheidet die Anzahl der abgegegeben Stimmen. Besteht Stimmengleichheit bei dem letzten zu vergebenden Platz, entscheidet zwischen den Kandidaten / Kandidatinnen das Los.

(4) Soweit kein Mitglied widerspricht, kann die Wahl offen und ggf. durch Akklamation erfolgen. Ist die Liste der Kandidaten / Kandidatinnen zum erweiterten Vorstand größer als die Zahl der von der Mitglieder­versammlung festgelegten Plätze, muss die kumulative Wahl in schriftlicher Form und geheim durchgeführt werden.

(5) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der / die Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden. Ein jeder vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich alleinhandelnd.

(6) Der Vorstand kann für die Erfüllung der laufenden Geschäfte Vollmachten erteilen.

(7) Dem Vorstand obliegt die Geschäfts­leitung nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitglieder­versammlung. Dazu zählen insbesondere
a) die Verabschiedung des Jahresberichtes,
b) die Aufstellung der Jahresrechnung,
c) die Vorbereitung der Mitglieder­versammlungen,
d) die Berichterstattung,
e) die Beschlussfassung über weitere ordentliche und über fördernde Mitgliedschaften,
f) Eilentscheidungen,
g) die Mitwirkung bei Entscheidungen nach § 11.
h) die Bestellung / Abbestellung eines Geschäftsführerers / einer Geschäftsführerin.
i) die Berufung / Abberufung der Beiratsmitglieder.

(7) Der Vorstand kann sich eine Geschäft­sordnung geben. Sie bedarf der Zustimmung der Mitglieder­versammlung.

(8) Der Vorstand beschließt in Vorstandssitzungen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der / des Vorsitzenden. In Eilfällen können Beschlüsse im Umlaufverfahren herbeigeführt werden. § 5 Absatz 6 bleibt unberührt.

(9) Vorstandssitzungen finden bei Bedarf statt.

§ 10 Beirat

(1) Der Verein kann durch Beschluss des Vorstands einen Beirat einrichten.

(2) Der Beirat dient der landesweiten und länderübergreifenden Kooperation und Vernetzung und als Informations- sowie Beratungsplattform in touristischen Fragen. Er soll die Interessen des Vereins in der Öffentlichkeit stärken.

(3) Dem Beirat können Vertreter von Landesorganisationen, kommunale wie staatliche Körperschaften und Verbände mit touristischem Bezug sowie fachlich ausgewiesene Einzelpersönlichkeiten angehören.

(4) Ein Beiratsmitglied wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

(5) Über die Berufung / Abberufung der Beiratsmitglieder entscheidet der Vorstand.

(6) Der Beirat soll aus seiner Mitte einen Sprecher / eine Sprecherin wählen. Diese Wahl soll alle zwei Jahre stattfinden.

(7) Ein Mitglied des Beirats muss nicht ordentliches oder förderndes Mitglied des Vereins sein.

§ 11 Auflösung

(1) Sollte sich der Vereinszweck aufgrund geänderter Umstände nicht mehr dauernd und nachhaltig erfüllen lassen, kann der Verein aufgelöst werden. Ein entsprechender Beschluss kann nur durch eine allein für diesen Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung erfolgen. Hierzu müssen zwei Drittel der Mitglieder erschienen sein. Für die Auflösung müssen zwei Drittel der erschienenen Mitglieder stimmen. Ist dies nicht erfüllt, muss unverzüglich zu einer weiteren Mitglieder­versammlung eingeladen werden, bei der die anwesenden Mitglieder mit Zweidrittel-Mehrheit entscheiden.

(2) Bei Auflösung des Vereins fällt das ggf. verbleibende Vereinsvermögen an die Interessengemeinschaft Warndt- und Rosseltalbahn (IGWRB) e. V. in Großrosseln. Ist dies nicht möglich, fällt es zu gleichen Teilen an die Gemeinde Großrosseln und die Stadt Völklingen.

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