Die „Club Rail“ wird am oberen Wendepunkt bei Karlsbrunn für die Bergabfahrt umgedreht.

Unterwegs mit der „Florentine“

Draisinen (Stand Mai 2012)

Was ist eine Draisine?

Ursprünglich war die Draisine ein meist vierrädriges Bahndienstfahrzeug (Hilfsfahrzeug), das mit Handhebel- oder mit Motorantrieb versehen war, um Material und Werkzeuge oder z. B. Personen zur Inspektion von Eisenbahnstrecken zu befördern.

Heute werden stillgelegte Bahnstrecken genutzt, um handhebel- oder pedalgetriebene Draisinen (Fahrrad-Draisinen) für touristische Zwecke einzusetzen.

Der Name 'Draisine' wurde dem Erfinder des Lauffahrrads (Fahrrad ohne Pedale), Karl Drais, gewidmet, der allerdings keine ‚Draisine’ im heutigen Sinne ‚erfunden’ hat (sondern 1817 das Laufrad, das gelegentlich wohl auch 'Draisine' genannt wurde). 1837 war dann in Wien ein zweirädriges Schienenfahrzeug als Hilfsfahrzeug für Bahnarbeiter erfunden worden, das auf einer Schiene lief und ebenfalls mit den Füßen angestoßen wurde.

Allgemeine Information z. B. in Wikipedia unter dem Stichwort Eisenbahn-Draisine.

Draisinenstrecken (in Deutschland)

Derzeit gibt es allein in Deutschland etwa 40 Draisinenstrecken, die entweder von Kommunen, Vereinen oder Privatpersonen (unternehmerisch) betrieben werden.

2010 habe einige der Draisinenfahrten-Anbieter festgelegt, einen Deutschen Draisinen-Verband zu gründen. Formeil soll dies 2011 geschehen, der Verband befindet sich derzeit in der Gründungsphase. Eine Homepage ist bereits im Entwurf vorhanden:

www.deutscher-draisinen-verband.de

In der Nähe der Draisinenstrecke der Warndt- und Rosseltalbahn liegen die bekanntesten Strecken im Glantal und bei Landau. Im benachbarten Frankreich ist z. B. eine Draisinenstrecke in Vigy (bei Metz) zu finden (siehe vigy-velorail.over-blog.fr). Vgl. z. B. die Übersicht zum Bahntrassenradeln und allgemein zu Draisinenfahrten.

Mehr unter DDV.

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